Die Klimakrise betrifft auch das Aufwachsen von Kindern. Hitze, Luftschadstoffe und weitere Umweltbelastungen können ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden beeinträchtigen. Besonders in Kitas wird damit die Frage wichtig, wie Einrichtungen klimaangepasst gestaltet und Kinder bestmöglich geschützt werden können.
Über 80 Institutionen und Organisationen aus den Bereichen Kinderrechte, Gesundheit, Wissenschaft, Pädagogik, Soziale Arbeit und Kinderschutz haben sich deshalb auf ein gemeinsames Positionspapier verständigt. Unter dem Titel „Achten, schützen, gewährleisten. Kindeswohl in der Klimakrise“ formulieren sie Forderungen an Politik und Gesellschaft.
Im Mittelpunkt stehen drei Anliegen: Klimaschutz als verbindliche Aufgabe umzusetzen, Klimaanpassung stärker an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen auszurichten und Kinder und Jugendliche wirksam zu beteiligen. Dafür braucht es auch verlässliche politische und finanzielle Rahmenbedingungen.
Als Träger von Kindertageseinrichtungen unterstützen wir diese Anliegen und setzen sich zugleich mit den konkreten Herausforderungen in den eigenen Einrichtungen auseinander.
Das Kindeswohl muss auch unter den Bedingungen der Klimakrise gewährleistet sein, und das beginnt im Alltag der Kitas. Wenn Hitze in den Räumen die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern und Mitarbeitenden beeinträchtigt, müssen wir als Träger handeln und zugleich die notwendigen Rahmenbedingungen einfordern. Deshalb starten wir eine gemeinsame interne Arbeitsgruppe Hitze, die einen konkreten Fahrplan für klimaangepasste Kitas entwickelt. Wir unterstützen das Positionspapier und die darin formulierten Forderungen nach verlässlichen politischen und finanziellen Rahmenbedingungen.
Den vollständigen Bericht der Schader-Stiftung zum Positionspapier finden Sie hier: